Amazon Echo oder Amazon Echo Plus? Diese Frage erreicht uns immer wieder. Nachfolgend einige wichtige Details, die aus unserer Sicht bisher deutlich zu kurz gekommen sind.

Amazon Echo oder Amazon Echo Plus

Seit knapp zwei Wochen sind nun beide Geräte erhältlich und immer wieder erreicht uns die Frage, welcher Echo denn nun der „bessere“ Kauf sei. Aus unserer Sicht sind die Informationen hierzu teilweise oftmals etwas zu kurz gedacht, weshalb wir hier versuchen möchten, das Thema in Bezug auf Philips Hue Entertainment klarer zu erläutern.

Unterschied zwischen Amazon Echo und Amazon Echo Plus

Der neue Amazon Echo, der seit dem 31. Oktober erhältlich ist, beginnt preislich bei 99,99 Euro (Anthrazit-, Hellgrau- und Sandstein-Optik) und kostet in der Silber-, Eiche- und Nuss-Variante 109,99 Euro.

Der Amazon Echo Plus kostet hingegen 149,99 Euro und ist in den Farben schwarz, weiß und silber erhältlich. Ferner ist im Lieferumfang (noch) eine Philips Hue White E27-Birne im Wert von knapp 15,- Euro enthalten.

Gegenüber dem Amazon Echo Plus (und auch dem „alten“ Amazon Echo) ist der Amazon Echo mit einer Höhe von 14,8 Zentimeter deutlich kleiner (Amazon Echo Plus 23,5 Zentimeter) und hat einen um 4 Millimeter größeren Radius.

Beide Geräte verfügen ferner über einen 16 mm-Woofer und einen 16 mm-Hochtonlautsprecher (Amazon Echo) bzw. einen 20 mm-Hochtonlautsprecher (Amazon Echo Plus). Entsprechend gibt es auch keinen signifikanten Unterschied in der Audio-Qualität, die kürzlich durch ein Update verbessert worden ist.

Integrierter Smart Home-Hub im Amazon Echo Plus

Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Geräten ist der integrierte Smart Home-Hub der ausschließlich im Amazon Echo Plus zu finden ist.

Dieser Smart Home-Hub unterstützt den ZigBee-Standard und sorgt für eine schnelle und einfache Einrichtung weiterer Smart Home-Geräte (Philips Hue, Ikea Tradfri, Osram Lightify etc.), die Alexa auf Zuruf findet und dann auch direkt steuern kann. Zur Veranschaulichung hat Amazon deshalb auch die oben genannte E27-Birne von Philips dem Paket beigefügt.

Die Steuerung neuer Geräte kann quasi ad hoc erfolgen und es bedarf keiner weiteren Einrichtung, Einstellungen oder Hubs bzw. Bridges.

Keine Geräte-Updates ohne Hub bzw. Bridge

Nun ist es aber auch so, dass ohne die nativen Hubs bzw. Bridges der Hersteller der Funktionsumfang eingeschränkt ist. Natürlich können Lampen ein- und ausgeschaltet und gedimmt werden. Die Steuerung von komplexen Szenen, Routinen oder die Nutzung der Hersteller- oder Drittanbieter-Apps ist jedoch nicht möglich.

Deutlich gravierender ist aus unserer Sicht aber die Tatsache, dass es ohne Hub bzw. Bridge des Herstellers auch keine Updates der Geräte gibt.

Und hier kommen wir nun auf das zu Beginn erwähnte Beispiel mit Philips Hue Entertainment – ein neues Feature, das im Dezember kommen soll und „Surround Sound für die Augen“ (Bericht) bieten wird. Dieses neue Feature wird aus unserer Sicht die Nutzung smarter Beleuchtung nochmals deutlich voran treiben und ein völlig neues Erlebnis bieten.

Allerdings eben nur für die Nutzer, die auch die entsprechende Bridge von Philips haben.

Fazit Amazon Echo oder Amazon Echo Plus

Der Amazon Echo Plus bietet in Verbindung mit dem Smart Home-Hub und weiteren Geräten grundsätzliche Möglichkeiten und bildet diese auch solide ab. Ebenfalls ist die Einrichtung der Komponenten schnell und unkompliziert erledigt. Ideal also für alle Nutzer, die sich nicht tiefer mit der Materie auseinander setzen möchten und denen die Grundfunktionen reichen.

Nach unserer Erfahrung betrifft dies aber nur einen sehr kleinen Teil der Nutzer. Hat man einmal mit dem Thema angefangen, kommen schnell weitere Geräte dazu und natürlich möchte man dann diese Möglichkeiten auch nutzen können.

Da auch der Preisunterschied mit 50,- Euro relativ hoch ist, empfehlen wir an dieser Stelle klar den normalen Amazon Echo für 99,99 Euro. Zumal man für aktuell 72,98 Euro ebenfalls ein Starterset von Philips bestehend aus nativer Bridge und zwei Hue White E27-Lampen bekommt. Für knapp 20,- Euro mehr hat man somit eine zusätzliche Lampe und vor allem eine native Bridge inklusive zukünftiger Updates und weiterer Möglichkeiten.

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