Nanoleaf Aurora Rhythm – LED Light Panels im Test

Mit der Aurora Rhythm Edition hat Nanoleaf seine Design-Beleuchtung um ein weiteres Feature erweitert. Nachfolgend stellen wir das System ausführlich vor und zeigen, wie es sich im Alltag schlägt.

Für unseren Test haben wir die Rhythm Edition mit 15 Panels am Prime Day gekauft und konnten so gleichzeitig noch etwas Geld sparen. Nach nun einigen Monaten Einsatz fällt das Fazit recht positiv aus. Doch fangen wir von vorne an.

Nanoleaf: Lieferumfang und technische Spezifikationen

Die Panels kommen ordentlich verpackt und in den beiden Kartons des Bundles finden sich alle notwendigen Einzelteile:

  • 15 LED-Panels
  • 15 Schablonen
  • Klebestreifen zur Befestigung
  • Verbindungsstücke
  • Basis-Modul
  • Rhythm-Modul
  • Netzteil und Netzstecker
  • Kurzanleitung
Nanoleaf Aurora Rhythm Edition
Nanoleaf Aurora Rhythm Edition

Die einzelnen Panels haben dabei eine Kantenlänge von 24 Zentimetern und sind mit jeweils 210 Gramm Gewicht angenehm leicht. Ein einzelnes Panel erreicht dabei einen Lichtstrom von 100 Lumen und kann Farbtemperaturen von 1.200 bis 6.500 Kelvin darstellen. Der Verbrauch pro Panel liegt je nach Farbwahl zwischen 0,5 und 2 Watt.

Das mitgelieferte Netzteil kann bis zu 30 Panels betreiben und auch die mitgelieferten Kabel zwischen Basis-Modul, Netzteil und Netzstecker sind mit mehreren Metern ausreichend lang, sodass die Panels auch sehr hoch im Raum positioniert werden könnten.

Nanoleaf: Aufbau und Montage

Zu Beginn stellt sich natürlich die Frage, welche Form man mit den einzelnen Panels erreichen möchte, um sein persönliches Design zu verwirklichen. Unter anderem ist dies auch abhängig davon, wo genau die Panels platziert werden sollen und welcher Platz vorhanden ist. An dieser Stelle empfehle ich unbedingt, die mitgelieferten Schablonen zu benutzen und diese beispielsweise am Boden auszulegen, um einen ersten Eindruck zu bekommen.

Nanoleaf Aurora Rhythm Edition
Schablone, Verbindungsstück und Klebestreifen

Die Möglichkeiten sind hier wirklich vielfältig und es finden sich beispielsweise bei Instagram und auch bei Pinterest viele Ideen. Einige Muster finden sich zudem auf den letzen beiden Seiten der Kurzanleitung.

Nanoleaf
Beispielkonfiguration (Quelle: Nanoleaf)

Hat man die für sich passende Form dann gefunden, gilt es die Panels an der Wand zu montieren. Hierzu werden jeweils in den Ecken der Panels die Klebestreifen verwendet, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Die Verbindung der Panels erfolgt dann über die entsprechenden Verbindungsstücke. Hierbei ist es ausreichen, wenn Panels nur an einer Stelle verbunden sind.

Nanoleaf Aurora Rhythm Edition
Rückseite der LED-Panels mit Verbindungsstücken

Hat man nun alle Panels verbunden, kann an beliebiger Stelle das Rhythm-Modul angebracht werden. Dies geschieht ebenfalls an den normalen Kontaktstellen, die ansonsten zur Verbindung genutzt werden. Abschließend muss dann die Basis ebenso verbunden werden. Hier bietet es sich natürlich an, wenn diese möglichst weit unten platziert wird. Bei uns sieht es im Ergebnis dann wie folgt aus:

Nanoleaf Aurora Rhythm Edition
Montierte LED-Panels mit Basis (links unten) und Rhythm-Modul (rechts unten)

Nanoleaf: Installation

Die Installation der Panels gestaltet sich erfreulich einfach. Hierzu ist im ersten Schritt die entsprechende App nötig, die es für iOS und Android gibt. Ist die entsprechende App heruntergeladen, kann über das Dashboard die Installation durchgeführt werden. Ein Einrichtungsassistent unterstützt dabei in allen Schritten.

1. Startseite zur Neuinstallation

2. Gerät zur Installation auswählen

3. Gefundenes Gerät konfigurieren

4. WLAN-Informationen eingeben

5. Gerät pairen

6. Nanoleaf benennen

7. Nanoleaf ausrichten

Bedienung über die App

Nachdem die Panels nun erfolgreich eingerichtet sind, gibt es zahlreiche Steuerungsmöglichkeiten über die App. So kann man ausgehend vom Dashboard alle Bereiche steuern.

Nanoleaf
Dashboard der App

So findest du eine Vielzahl an vordefinierten Szenen und kannst zusätzlich Szenen der Community über das Plus-Symbol auch herunterladen. Auch kannst du die Nanoleafs als einfarbiges Licht benutzen. Direkt am Bett etc. ist die Helligkeit dann auch absolut ausreichend um beispielsweise zu lesen.

Nanoleaf Rhythm-Modul

Eine Besonderheit dieser Edition ist das Rhythm-Modul. Dabei ändern die Panels ihre Farben und Animation je nach der gespielten Musik. Auf Parties etc. ist diese Funktion sicherlich ganz passend – im privaten Gebrauch habe ich sie allerdings wirklich nur selten eingesetzt. Da sind die normalen und ruhigeren Szenen aus meiner Sicht deutlich passender.

Nanoleaf
Szenen und Einstellungsmöglichkeiten zum Rhythm-Modul

Trotzdem gibt es auch zum Rhythm-Modul wieder zahlreiche unterschiedliche Szenen, die entsprechend angepasst werden können.

Nanoleaf und Zeitpläne

Ebenfalls lassen sich die Panels auch zeitgesteuert ansprechen. So kann man die entsprechenden Szenen auswählen, die Helligkeit beeinflussen und auch die Start- und Endzeit genau definieren.

Nanoleaf
Zeitpläne zur automatisierten Steuerung

Nanolaef-Steuerung via Alexa

Ebenfalls gibt es einen passenden Alexa-Skill, um die Panels auch per Sprache steuern zu können. Dabei können beispielsweise folgende Befehle genutzt werden:

  • Alexa, schalte Light Panels ein.
  • Alexa, schalte Light Panels aus.
  • Alexa, setze Light Panels auf 50 Prozent.
  • Alexa, schalte Northern Lights ein.
Nanoleaf Smarter-Reihe
Nanoleaf - App
Derzeit nicht verfügbar

Letzte Aktualisierung am 14.11.2018 um 20:17 Uhr / Affiliate-Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Vielen Dank für deine Unterstützung 🙂

In den Skill-Bewertungen bei Amazon wird von einigen Nutzern die schwierige Installation oder die nicht gegebene Erreichbarkeit der Panels kritisiert. In unserem Test konnten wir dies allerdings so nicht feststellen.

Nanoleaf Preise und Verfügbarkeit

Der Preis des Starter Kits ist aus meiner Sicht der einzige Wermutstropfen. Zwar konnten wir am Prime Day etwas sparen, aber normalerweise liegt der Preis nie bei unter 300,- Euro für 15 Panels und das Rhythm-Modul. Das ist eine ordentliche Stange Geld.

Andererseits bieten die Nanoleaf-Panels ein völlig neues Lichtdesign, das sehr flexibel angepasst werden kann und ein tolles Ambiente in die eigenen vier Wände zaubert.

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Falls dir diese Investition zu hoch ist, kannst du natürlich auch mit einem kleineren Starter Kit ohne Rhythm-Modul beginnen und dann bei Bedarf nach und nach aufrüsten.

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Haushaltswaren
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Fazit

Ich persönlich bin von den Nanoleaf Light Panels nach wie vor sehr begeistert. Es ist aber ausdrücklich eher eine Design-Beleuchtung, die aus meiner Sicht normale Lampen nicht ersetzen kann.

Die Montage und Installation ging recht flott von der Hand – am meisten Zeit brauchte ich dafür, um mir Gedanken zur finalen Form zu machen. 😉

Ansonsten sind die Panels immer wieder auch für Besucher ein echter Hingucker. Auf das Rhythm-Modul kann man in der Regel aber wohl verzichten, um dann auch nochmals ein paar Euro zu sparen.

Nachfolgend noch ein Video, damit du dir auch direkt selbst einen entsprechenden Eindruck machen kannst:

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